Natur und Umwelt

Bei der Anreise merkt man es: Rothenfels liegt in einer ländlichen Gegend. Das hat Vorteile für die weichen Faktoren eines Aufenthaltes auf Burg Rothenfels: Ruhe vom Lärm der Städte, extrem saubere Luft und ein exzellentes Leitungswasser aus dem Hochspessart.

1919 Quickborn im Spessart

Bewegung

Jugend-„Bewegung“ war auch wörtlich zu verstehen: in kurzen Hosen hinaus in die Wälder und als Kontrast zur Industrialisierung ein neues, intensives Erleben der Natur. Auch das prägt – von der Kleidung einmal abgesehen – unsere Arbeit bis heute. Kaum eine Tagung, die nicht in der Mittagspause Zeit lässt, um einmal eine große Runde an der frischen Luft spazieren zu gehen. Jugendliche haben einen Jogging-Parcours eingerichtet, vorbei an Quellen, Wäldern und Wiesen. Nicht zuletzt ist unsere gepflegte Gartenanlage zu erwähnen: Auf der Barockgarten-Wiese in der Sonne zu liegen und zu chillen, ist ebenfalls ein stimmiges Naturerlebnis.

Schöpfungsbewusstsein bilden

Auch regelrechte Wandertagungen sind im Programm, bald kombiniert mit Tanz, bald von morgens bis abends im Spessart unterwegs. Auf naturkundlich geführten Touren geht es um die Globalisierung der Pflanzenwelt oder den Klimawandel, der heute Vegetationen ermöglicht, die vor wenigen Jahrzehnten hier noch nicht heimisch waren. So lässt sich moderne Bildungsarbeit mit der Tradition der Naturverbundenheit kombinieren.

Gesagt getan!

Unsere ökologische Grundhaltung zeigt sich auch im Bau unserer neuen Heizungsanlage. Seit 2009 wird für Heizung und Warmwasser kein Öl mehr verbrannt, sondern nachwachsendes Holz aus dem Spessart. Durch den Abschied von fossilen Brennstoffen sparen wir beim Heizen über 90 % des vormaligen CO2-Ausstoßes ein und haben unser persönliches Kyoto-Ziel dadurch erreicht. Die hohen Investitionen sind langfristig sowohl ökonomisch als auch ökologisch sinnvoll. Ein solches Denken setzt Burg Rothenfels nicht nur durch Bildungsarbeit und Bewusstseinsbildung um, sondern auch im eigenen Handeln.

Burg Rothenfels in meinem Leben:

Markus Lehner:

„Seit 1976 bin ich ein oder zweimal im Jahr hier. Dann verschwindet der Alltag hinter den Burgmauern. Trotz intensiven Erlebens und enormer Aktivität und Kreativität erlebe ich die Burg immer auch als einen sehr friedlichen Ort, an dem ich zur Ruhe kommen kann.“